Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung

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Google Optimierung – Tipps und Tricks

Von Bernhard Heß | 6.Juni 2011

Der Begriff der Google Optimierung steht für als Oberbegriff für Maßnahmen, die dazu dienen, dass Internetseiten besser in den Ergebnislisten der wichtigsten Suchmaschine gefunden werden. Mit der besseren Findbarkeit im organischen Index steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher über den kostenlosen Suchindex der Suchmaschine auf die entsprechende Webseite gelangen und dort für die gewünschte Conversion sorgen.

Leider ist es immer noch ein weit verbreiteter Irrglaube, dass eine Google Optimierung ein einmaliger Einsatz ist, der letztlich garantiert, dass die entsprechende Internetseite vom Moment der Modifizierung an permanent hervorragend in den Ergebnissen gefunden wird und für einen stetigen Strom an hochwertigen Besuchern erzeugt.

Natürlich gehört die technische Aufbereitung einer Internetseite und die damit verbunden optimale Indexierbarkeit (Lesbarkeit) durch Suchmaschinen-Crawler zum Pflichtprogramm einer Google-Optimierung, ist allerdings nur ein herausgelöster Teil aller Maßnahmen, die bezüglich einer Verbesserung der Auffindbarkeit in Betracht gezogen werden sollten.

Die folgende Grafik zeigt wichtige Elemente, die bei der Überarbeitung einer Internetseite und natürlich auch beim Erstellen einer neuen Präsenz unbedingt berücksichtigt werden sollten:


Google Optimierung - Bausteine

Man kann erkennen, dass die Maßnahmen, die bei einer Google Optimierung durchgeführt werden müssen aus vielen unterschiedlichen Richtungen kommen. Tatsache ist, dass es mittlerweile weit mehr als 200 Ranking-Faktoren gibt, die Einfluss auf die Positionierung der Internetseiten in den Ergebnislisten haben. Dazu kommt, dass diese Rankingfaktoren nicht isoliert betrachtet und geändert werden können, weil oftmals auch das Zusammenspiel einzelner Bausteine für das spätere Ranking von Bedeutung ist. So nützt es nichts, hervorragende Überschriften mit passenden Keywords zu wählen, wenn dann die folgenden Texte nicht mit den entsprechendn Begrifflichkeiten bestückt sind.

Aus der kleinen Grafik wird deutlich, dass man die notwendigen Maßnahmen in zwei Bereich aufschlüsseln kann:

Der erste Bereich ist die Onpage-Optimierung, wozu alle Faktoren gehören, die auf der Webseite stattfinden, beispielsweise das Herausfinden der passendsten Keywords, die Rechtschreibung, die Verständlichkeit der Texte, die Verwendung von Überschriften und passenden Bildern, der Einsatz von Navigation und Aktions-Buttons, interne Verlinkung  u.a. Vergleicht man die Internetseite mit einem klassischen Ladengeschäft, wären das die Bereiche, die der Ladenbesitzer direkt beeinflussen kann, wie den Standort, die Auswahl der Lieferanten, die Ladeneinrichtung, die Preise und die Verpackung der Produkte.

Der zweite Bereich ist die Offpage-Optimierung, das ist der Bereich, der mindestens genauso wichtig ist, wie der erstgenannte. Hierzu werden Linkbuilding, Pressemeldungen, Aktivitäten in Social Media, Branding und Linkbuilding gerechnet, also allesamt Marketing-Aktivitäten.  Im Vergleich mit dem Ladenlokal wären das also das Aufstellen von Hinweisschildern, die Bekanntgabe in Zeitungen und Magazinen, Postwurf-Werbung und Mund-zu-Mund-Propaganda.

Losgelöst voneinander kann ein Ladengeschäft nur existieren, wenn beide Bereiche stimmen – sowohl das Angebot und die Preise müssen passen, jedoch sollten auch Kunden wissen, wo sich der Laden befindet, denn selbst die besten Preise und exklusivsten Produkte sorgen für keine Umsätze, wenn kein Kunde da ist.

Genauso ist es auch im Internetgeschäft. Es bringt wenig Nutzen, wenn die Seite die besten technischen Voraussetzungen erfüllt, in hervorragendem verständlichen Sätzen geschrieben und mit den besten und aussagekräftigsten Bildern bestückt ist. Solange keine Marketing-Aktivitäten auf die Seite geleitet werden, wird auch das Ranking in den Suchmaschinen nicht steigen.

Entscheidet man sich also für eine Google-Optimierung, um die Besucherzahlen zu erhöhen,  sollte man bei der Sichtung aller Angebote wissen, dass alleine technische Veränderungen auf der Internetseite nicht zwangsläufig zur Erhöhung der Besucherzahlen führen werden.  Eine Google-Optimierung versteht sich demnach nicht als einmaliger technischer Aufwand, sondern als eine Kombination von technischer Überarbeitung, inhaltlicher Aufbereitung und verbundenen zielgerichteten Marketing-Aktivitäten, die meist mit mittel- oder langfristigen Zusammenarbeiten von SEO-Dienstleistern und Kunden realisiert werden.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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