Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung

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SEO für Google

Von Bernhard Heß | 18.März 2011

Wer häufig im Internet unterwegs ist und sich dazu entschlossen hat, Betreiber einer Webseite zu werden, hat vor allem ein Ziel:  Besucher auf die erstellten Seiten zu locken. Es existieren eine Vielzahl von Angeboten, von denen hier nur einige Formen genannt werden sollen:

Wie schon erwähnt, all diese Formen wollen möglichst viele Besucher auf die eigenen Internetseiten bringen, teils um Werbung zu betreiben, um Informationen zur Verfügung zu stellen oder um Umsätze durch Verkäufe oder Werbung zu erzielen.

Da die Internetlandschaft von Suchmaschinen geprägt ist und die Besucher, die über Google und Co. kommen gern gesehene, weil keine Kosten verursachende Besucher sind, kommt man nicht mehr am Thema dieses Posts: „SEO für Google“ vorbei.

Aber was ist gemeint, mit der häufig gesuchten Phrase: SEO für Google???

SEO ist die englische Abkürzung für Search Engine Optimization und bedeutet ins Deutsche übertragen Suchmaschinenoptimierung. Der Name ist etwas irreführend, weil nicht die Suchmaschinen optimiert werden, sondern bestimmte Internetseiten, die durch die Durchführung der Optimierungsmaßnahmen besser in den Suchergebnissen der Suchmaschinen gelistet werden sollen.

Warum für Google?

Obwohl eine Vielzahl von Suchmaschinen existiert, ist Google die größte Suchmaschine und absoluter Dominator auf dem Suchmaschinenmarkt. Mit einem Marktanteil von 93% hat man ein Alleinstellungsmerkmal, andere Suchmaschinen wie Bing, Ecosia oder Metager streiten sich um die restlichen Prozente. Es kommt hinzu, dass die Ranking-Algorithmen anderer Suchmaschinen an die von Google angelehnt sind, d.h. dass mit einem guten Ranking bei Google oftmals auch eine ähnliche Listung in anderen Suchmaschinen verbunden ist.

Wie für man SEO für Google durch?

In meiner Tätigkeit als Suchmaschinenoptimierer und SEO-Berater rufen mich in regelmäßigen Abständen Menschen an, die schon am Telefon erklärt haben wollen, wie sie durch eine kleine Umstellung an ihrer Webseite plötzlich im Ranking ganz vorne stehen und dadurch ihre Zugriffe und Umsätze explodieren. An dieser Stelle ist der Scheideweg, an dem oftmals das unzureichende Wissen der Kunden über die Komplexität des Themengebietes SEO dazu führt, dass das Gespräch beendet wird:

Möglichkeit 1:

Man nimmt sich Zeit, ruft parallel den Internetauftritt des Kunden auf, informiert sich über Hintergründe, Motivation und Absichten des Seitenbetreibers und analysiert auf diese Weise, was für ein Bedarf besteht. Versucht man dann einige Zusammenhänge zu erklären und zu beschreiben, welche Umfänge die Arbeit haben kann, stößt man oft auf Unverständnis mangels Hintergrundwissen. Im Anschluss noch zu vermitteln, welche Vorteile und langfristigen Erfolge man durch gute und saubere SEO-Arbeit erreichen kann wird dann umso schwerer.

Möglichkeit 2:

Man erklärt in kurzen Worten, dass gute SEO-Arbeit eine komplexe und langfristige Sache ist und dass mit dieser Arbeit, wie natürlich mit allen anderen guten Arbeiten auch, eine leistungsgerechte Bezahlung einhergeht, aber auch, dass der Rückfluss die eingesetzen Gelder über die kommende Zeit um ein Vielfaches wieder einspielen wird. Im ungünstigen Fall kann es sein, dass  der Kunde bei der Nennung einer Größenordnung seinen Unmut äußert.

Tatsächlich sind die Kosten für SEO, Online-Werbung und Online-Marketing im Vergleich mit Printmedien, Fernsehen und Radio immer noch zum Schnäppchen-Preis erhältlich! So hatte ich einen Kunden in der Leitung, der sich für die Optimierung seines Datenfeeds interessierte, um in der Produktsuche besser gelistet zu werden. Ein absolut hochpreisiges Nischenprodukt, kaum Mitbewerber und kaum Aufwand für die Optimierung seines Datenfeeds. Die vorab zu investierende Summe wäre durch einen zusätzlichen Verkauf über die Shopping-Ergebnisse refinanziert gewesen und meiner Ansicht nach innerhalb von zwei Wochen zu realisieren gewesen, doch im Endendergebnis war kein Platz für die vergleichsweise kleine Summe. Meiner Ansicht nach ein Zeichen dafür, dass die Branche „Suchmaschinenoptimierung“ durch viele schwarze Schafe geprägt wird, die die Unwissenheit der Kunden ausnutzen und letztlich keine Ergebnisse erzielen.

Wie wird denn nun SEO für Google durchgeführt?

Während es in früherer Zeit vergleichsweise einfach war, Webseiten zu platzieren und für Suchmaschinen gut auffindbar zu machen, erschweren heute eine gewaltig gewachsene Zahl von Mitbewerbern und verschiedene Umstrukturierungen der Google-Suche die Optimierung. Durch die Einführung der Universal Search, der universellen Suche müssen zusätzliche Kanäle wie Bildersuche, Produktsuche, Blogsuche und Videosuche bedient werden, deren Ergebnisse im Optimalfall allesamt in der Trefferliste zwischen den organischen Suchergebnissen bei Google eingeblendet werden. Auf die Optimierung der einzelnen Sparten haben sich mittlerweile zahlreiche Agenturen spezialisiert, der Markt „Suchmaschinenoptimierung“ wächst also weiter.

Grundsätzlich gilt:

Wer SEO für Google durchführen will, muss die eigene Webseite technisch gut aufbereiten, um den Bots der Suchmaschinen die bestmöglichen Voraussetzungen zum Erfassen der Seite zu geben – diesen Bereich nennt man Onpage-Optimierung. Aber man erstellt keine Webseiten nur für die Crawler der Suchmaschinen, der Besucher ist das wichtigste und so sollte man ihm geben, was er verlangt – eine klare Struktur, übersichtliche Navigation, kurze Ladezeiten, aussagekräftige und hochaufgelöste Bilder etc. In anderen Blog-Postings sind weitere Informationen für die Erstellung von optimierten Webseiten zu finden.

Nachdem man die technischen Voraussetzungen erfüllt hat und technisch einwandfreie nutzerorientierte Seiten aufgebaut hat, kommt der zweite Teil – die Offpage-Optimierung. Damit sind alle Maßnahmen gemeint, die nicht direkt auf der Internetseite, sondern auf anderen Webseiten durchgeführt werden, um die Relevanz der eigenen Seite in den Google-Ergebnissen zu vergbessern. Hauptsächlich ist damit das Setzen von Links, also Linkbuilding, gemeint, dass auf die unterschiedlichsten Arten durchgeführt werden kann.

Wer SEO für Google durchführen will hat verschiedene Möglichkeiten. In vielen Fachzeitschriften, Foren und Blogs findet man detailreiche Informationen zu allen Themen rund um die Suchmaschinenoptimierung. Hier kann man sich mit der Thematik beschäftigen und schließlich Maßnahmen zur Optimierung an den eigenen Webseiten selbst durchführen. Wer dazu kein Interesse, keine Zeit oder keine Lust hat, kann sich an erfahrene Spezialisten wenden, die zunächst eine grundlegende Analyse der vorhanden Webseite mit Aufnahme des Ist-Zustandes, eine Aufstellung über die durchzuführenden Onpage- und Offpage-Maßnahmen sowie einen detaillierten Kostenvoranschlag überreichen sollten. Tendenziell ist gute SEO-Arbeit nicht mit einem einmaligen Aufwand zu erledigen, da fortlaufen Änderungen am Algorithmus der Suchmaschinen durchgeführt werden und dementsprechende Anpassungen gemacht werden müssen. Die Arbeit mit einem Suchmaschinenoptimierer sollte also im Optimalfall von einer einmaligen technischen Optimierung in eine monatliche Betreuung übergehen, die auf Festpreis- oder Provisionsbasis aufgebaut werden kann.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

Topics: Allgemein | 4 Kommentare »

4 Kommentare to “SEO für Google”

  1. Beliebteste Suchbegriffe » SEO für Google | Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung meint:
    18.März 2011 at 17:11

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  2. Weblin Avatar » SEO für Google | Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung meint:
    18.März 2011 at 23:09

    […] den Originalbeitrag weiterlesen: SEO für Google | Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung Medien zum Thema   Medien by […]

  3. T.L. meint:
    4.April 2011 at 14:28

    Hallo Herr Heß, erstmal Kompliment an Ihren Blog. Ich fand den Artikel „SEO für Google“ sehr interessant.
    Da fiel mir ein Video mit dem Titel „Wie misst Google Offline Links?“ ein, dass ich vor Kurzem auf gutefrage.net gesehen habe: http://www.gutefrage.net/video/so-misst-google-offline-links-1teil Soetwas bringt doch ein bisschen Witz in die Thematik.
    Weiter so! Viele Grüße. T.L.

  4. Bernhard Heß meint:
    4.April 2011 at 15:07

    Erstmal vielen Dank für´s Kompliment! Die systematische Auswertung der Offline-Links und der damit verbundene Ranking-Faktor „Relevanz Offline“ soll ja schon bald neuer Standard bei Google sein! :-)

Kommentare