Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung

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Was haben Panda und Pinguin gemeinsam?

Von Bernhard Heß | 11.Juni 2012

Die letzten beiden großen Updates, die vom Suchmaschinenbetreiber geschaltet wurden und für reichlich Bewegung in den Ergebnislisten der Suchmaschinen gesorgt haben wurden nach auffällig gezeichneten Tieren benannt – während der der Pinguin ein flugunfähiger Vogel aus der südlichen Anatrktis ist und sich als Schwimmer deutlich von seiner Art abhebt, ist der Panda ein pflanzenfressender Bär, der im Gegensatz zu seinen nächsten Verwandten nicht in der Lage ist, sich aufzurichten und hauptsächlich im asiatischen Raum beheimatet ist.

Warum gerade diese Tiernamen?

Bei beiden Updates sind hauptsächlich Seiten im Ranking gefallen, bei denen teilweise dilettantischer Linkaufbau mit immer gleichen Ankertexten durchgeführt wurde oder hinter deren Ranking offensichtlich gekaufte Links standen. Bei beiden Updates waren hauptsächlich Seiten betroffen, die von mit klassischen SEO-Maßnahmen in den Serps nach oben gehoben wurden. Meiner Ansicht werden die Namen dieser Tiere ganz bewusst eingesetzt, weil der Suchmaschinenbetreiber signalisieren will, dass zu die Fixierung auf bestimmte Maßnahmen sich gegenüber anderen natürlich gewachsenen Webseiten und Linkprofilen mittlerweile deutlich unterscheiden lässt.

Man kann davon ausgehen, dass verschiedene Onpage– und Offpage-Signale zu einer Art virtuellem Fingerabdruck jeder Webseite führen, die von dem Suchmaschinenbetreiber gelesene und genauestens analyisiert werden. Ich sehe diese beiden Updates als Konsequenz und Reaktion der Suchmaschinenbetreibers auf die vermehrte Anwendung von funktionierenden SEO-Maßnahmen, mit der die Serps wieder bereinigt werden.

Wie geht das weiter?

Es ist ein immerwährender Kreislauf. Viele Suchmaschinenoptimierer testen die unterschiedlichsten Maßnahmen, um in den Suchergebnissen wieder nach vorn zu kommen. Erfolge sprechen sich rum und mit der Anwendung der beschriebenen Methoden steigt die Anzahl der gleichen virtuellen Fingerabdrücke, die sich in einem kleinen Alarmsignal beim Suchmaschinenbetreiber bemerkbar macht, der wieder die Konsequenz zieht und die entsprechenden Maßnahmen als Ranking-Signal in den Algorithmus einarbeitet. Will man einen Link verkaufen, sollte man das mit Bedacht tun, und ihn in entsprechenden Content einbetten, sodass hier ein Mehrwert für den Leser entsteht.

Kommt bald das Zebra-Update?

Der nächste Kandidat für ein Algorithmus-Updates ist eindeutig das Zebra. Es hat eine extrem auffällig schwarz-weiße Färbung und bietet eine hochwertige Fortsetzung der SEO-Updates. Nach dem asiatischen Panda, dem arktischen Pinguin könnte also jetzt das afrikanische Zebra folgen und wieder einmal für einen Aufschrei in der Szene der Suchmaschinenoptimerer sorgen.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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