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Absoluter Link

Von Bernhard Heß | 9.September 2010

Ein Absoluter Link ist eine Form der Angabe einer Internetadresse. Eine solche Internetadresse lässt sich vereinfacht in einige Bereiche aufteilen; betrachtet wird hier ein Link der Form „http://www.eine_adresse.com/dokument.htm“:

1.) Protokoll:
„http://“ ist die Protokollangabe, sie gibt dem Webbrowser an, über welches Netzwerkprotokoll auf die folgende Quelle zugegriffen werden soll. Weitere Beispiele für Protokolle wären „ftp://“ oder „https://“.

2.) Host:
Der Host umfasst die Grunddomäne der Adresse, also den „Namen“ der Internetseite, die abgerufen werden soll. Diese Angabe ist für die selbe Internetseite immer gleich. In diesem Beispiel lautet der Host „www.eine_adresse.com“.

3) Pfad:
Der oben genannte Link verweist auf die Datei „dokument.htm“, ist also die Pfadangabe des Dokuments auf dem Host „www.eine_adresse.com“. Pfade werden anführend mit einem Schrägstrich an den Host angehangen.

Der Absolute Link enthält immer mindestens die beiden ersten Bestandteile (Protokoll und Host).
Anwendung findet diese Form des Verweises v.a. in der HTML-Programmierung, also dem Erstellen einer Internetseite. Hier hat der Benutzer die Wahl, Adressen absolut oder relativ zu definieren. Ausgehend von obiger Adresse bestehen nun zwei Möglichkeiten von der Grundseite „www.eine_adresse.com“ auf das Dokument „dokument.htm“ zu verweisen. Entweder durch Einfügen eines HTML-Links mit dem Argument … href=“http://www.eine_adresse.com/dokument.htm“ …

oder

… href=“dokument.htm“ …

Beide Links verweisen auf das selbe Ziel, die Schreibweise ist jedoch unterschiedlich. Die erste Variante ist der absolute Link. Er besteht aus Protokoll, Host und Pfad. Der relative Link der Variante zwei geht davon aus, dass der Browser Protokoll und Host der verweisenden Seite übernimmt.

Vorteile des absoluten Verweises sind die Eindeutigkeit jeder Adresse, Vorbeugung im Falle einer mangelnden Unterstützung relativer Links älterer Webbrowser und seine Notwendigkeit bei Links zu Fremdseiten.

Inzwischen ist der absolute Link für seiteninterne Verweise entbehrlich geworden. Bedeutung hat er v.a. noch beim Verweisen auf Fremdseiten oder der Weitergabe eines Links über Kommunikationsmedien.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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