Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung

« | Home | »

Apache

Von Bernhard Heß | 20.Oktober 2010

Der „Apache HTTP Server“ wird meist einfach mit „Apache“ abgekürzt. Apache sorgt dafür, dass HTTP-Webseiten (statische Webseiten) oder dynamisch erzeugte Webseiten an den Browser des Nutzers ausgeliefert werden. Unter der Gesichtspunkt der Suchmaschinenoptimierung ist Apache wichtig, weil der Server mit dem Modul „mod_rewrite“ ergänzt werden kann. Dadurch können dynamisch erzeugte Webseiten von einer Parameter-Adresse auf eine scheinbar statische Adresse umgesetzt werden. Statische Adressen können Texte enthalten und fördern damit die Suchmaschinenoptimierung.

Apache ist Open-Source, wird also entwickelt und gepflegt durch eine offene Gemeinschaft von Entwicklern. Diese steht unter der Schirmherrschaft der Apache Software Foundation. Apache ist für eine Vielzahl von Betriebssystemen verfügbar; darunter findet man Unix, Linux, Mac OS X, Microsoft Windows Server und viele mehr. Seit weit über zehn Jahren ist Apache der populärste Webserver.

Virtual Hosting ermöglicht es, dass man mit Apache-Installation viele verschiedene Websites gleichzeitig auf einem Server verwalten kann. Damit kann man dann auch unterschiedliche Domains mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fördern. Denn der Suchmaschinen-Optimierung ist dann gedient, wenn wichtige Webadressen schneller abrufbar und die dahinterliegenden Seiten schneller dargestellt werden können. Google fördert bereits jetzt im geringen Umfang Webseiten, die schneller als Konkurrenzangebote sind.

Apache unterstützt eine Vielzahl von Features, die ähnlich wie mod_rewrite als kompilierte Module die Kernfunktionalität des Apache-Servers erweitern. Diese Module können mit einer Vielzahl von Programmiersprachen geschrieben werden. Apache unterstützt seinerseits Programmiersprachen und Datenbankprogramme bei der Umsetzung der dynamischen Webseiten. Hier ist vor allem an PHP und MySQL zu denken, die in vielen Content-Managements Systemen Verwendung finden. Programmierer für SEO-Module oder -Plugins nutzen diese Möglichkeiten, um suchmaschinengerechte Verbesserungen von Text zu erreichen. Beim populären Blogging-Programm WordPress gibt es beispielsweise SEO-Tools, die Inhalte aus Webseiten in Meta-Tag-Informationen umsetzen, womit das Ranking der WordPress-Seiten gefördert wird. Dies ist letztlich nur möglich, weil Apache die Programmiersprache PHP enthält und die Inhalte der Seiten in MySQL-Datenbanken hinterlegt sind.

Ein Bookmark setzen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • MySpace
  • Oneview
  • SEOigg
  • Technorati
  • TwitThis

Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

Topics: SEO-Lexikon | Kein Kommentar »

Kommentare