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API

Von Bernhard Heß | 3.November 2010

API bezeichnet als Übersetzung des englischen Begriffes „application programming interface“ eine Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung.

Die API als Programmierschnittstelle stellt einen Teil von Softwareprogrammen dar, der auf Quelltextebene anderen Programmen zur Anbindung zur Verfügung gestellt wird. Die Programmierschnittsstelle API ermöglicht so den Zugriff auf gewisse Komponenten der Hard- und Software, zum Beispiel die Festplatte und die Grafikkarte sowie diverse Datenbanken.

APIs werden von multiplen Dienstanbietern im Internet zur Verfügung gestellt und genutzt, beispielsweise in sozialen Netzwerken. Auch die Library, also die Schnittstelle einer jeden Bibliothek, wird unter dem Begriff application programming interface definiert.
Die Programmierschnittstelle API besteht vereint verschiedene Funktionen, Kontanten und auch Variablen. Sie stellt bestimmte Befehle, Makros und Routineabläufe aus dem Betriebssystem als Hilfen zum Programmieren bereit.

Anwendungsprogramme können diese Schnittstelle benutzen, um das Betriebssystem zur Ausführung der durch sie bereitgestellten Aktionen zu veranlassen. Für den Anwender ermöglicht die Programmierschnittstelle die Programmierung eigener Zusatzfunktionen und somit die Erweiterung der Anwendungsprogramme.

Klassifizierung der einzelnen APIs
Die Einteilung der Programmierschnittstellen erfolgt je nach ihrer Orientierung:

Die funktionsorientierte Schnittstelle, DLL (Dynamic Link Library) bezeichnet mit dem BIOS eines Computers die älteste Programmierschnittstelle. Dabei wird das Prinzip der Rückgabe eines Handles, mit dem sich weitere Funktionen aufrufen lassen, angewendet.

Die Gerätedateien unter UNIX sind unter dem Begriff dateiorientierte Schnittstelle zusammengefasst und werden über normale Systemaufrufe nach dem Prinzip „schreiben“ und „lesen“ ausgetauscht. Bei UNIX werden nach diesem Prinzip Gerätetreiber angesteuert.

Die objektorientierte Programmierschnittstelle, auch als ActiveX-DLL bezeichnet, ist durch die Verwendung so genannter Schnittstellenanzeiger flexibler als funktionsorientierte APIs.

Unabhängig von Hardware und verwendetem Betriebssystem existieren die protokollorientierten Schnittstellen, bei denen das Protokoll immer wieder neu implementiert werden muss. Die Kapselung der protokollorientierten Schnittstelle mit einer funktionsorientierten Schnittstelle minimiert und erleichtert diesen Aufwand.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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