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Big Daddy | Update

Von Bernhard Heß | 7.Februar 2011

Das unter dem Namen Big Daddy bezeichnete Google Update wird bis heute vor allem mit dem Namen des Google Chef-Software-Ingenieurs Matt Cutts in Zusammenhang gebracht. Aussagen von Matt Cutts zufolge ging es beim Big Daddy allerdings weniger um ein herkömmliches Google Update, sondern eher um die Einführung einer so genannten „neuartigen Infrastruktur“. Denn als Big Daddy hat Matt Cutts den neuen Test-Datencenter (Test-Server), den er für die von Google praktizierte Datencenter-Rotation neben dem „normalen“ eingesetzt hat, getauft.

Anders als bei den „klassischen“ Google Updates, deren primäres Ziel in der Regel Verbesserungen der Google Ranking-Algorithmen sind, standen im Fokus des Big Daddy die in den Webseiten vorhandenen eingehenden Links. Folglich war sein erklärtes Ziel, die Spamlinks aufzudecken, die entsprechenden Seiten aus dem Index zu verbannen und die Google Datenbestände zu bereinigen. Trotzdem machte sich Big Daddy genau so wie die „normalen“ Google Updates bemerkbar – durch die unvermeidlichen Verschiebungen in den SERPs.

Dass während des Testes die Google-Positionen der Seiten sich fast täglich änderten, haben SEO Spezialisten und Webmaster, Webseitenbetreiber und ihre Kunden gemerkt. Beobachtet wurde auch eine abfallende Anzahl von indexierten Seiten. Offiziell abgeschlossen wurde die am 27. Dezember 2005 gestartete Maßnahme Big Daddy Ende März 2006, wie Matt Cutts in seiner Rolle als Google Pressesprecher persönlich durch einen Blog-Beitrag bekannt gab. Zugleich teilte er mit, dass die Google Suche durch Big Daddy auf eine neue Softwareplattform gestellt wurde.

Das positive Ergebnis des rund drei Monate dauernden Testes mit dem Big Daddy sind beachtliche Verbesserungen der Qualität der SERPs von Google, speziell im Bereich Weiterverlinkung. Vor allem wurde die Bewertung von eingehenden Links vernehmlich verbessert, denn seit Big Daddy können die Links leichter beurteilt und sicherer als qualitativ hochwertige oder minderwertige erkannt werden. Die sehr wertvollen, so genannten Trusted Links, werden noch höher bewertet und steigern den so genannten Trustrank.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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