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Blacklist

Von Bernhard Heß | 1.Februar 2011

Eine Blacklist, oder auch schwarze Liste, ist eine Liste mit unerwünschten Personen oder Diensten, welche gegenüber den nicht gelisteten Teilnehmern benachteiligt werden sollen.
Blacklists gab es bereits im frühen Mittelalter, als Kaufleute schwarze Listen mit Personen erstellten, mit denen Sie keine Geschäfte machen wollten. Dabei waren die einzelnen Listen stets isoliert.
In der Internetkommunikation unterscheidet man folgende Punkte:

Blacklist für E-Mails:

Blacklists für E-Mails sollen den Anwender vor unerwünschten Mailkontakt schützen. Dabei handelt es sich meist um Werbung (Spam), die geblockt werden soll. Die Blacklist kann dabei sowohl beim Server als“ Realtime Blockhole List“ (RBL), als auch beim PC selbst hinterlegt sein.
Ein einfaches Beispiel ist hier die Junk E-Mail Funktion einiger E-Mailprogramme. Eine eingegangene E-Mail kann hier von der Blacklist nach der Domain (jedermann@unerwuenscht.de), nach einer Person (jemand@unerwuenscht.de) oder nach bestimmten Inhalten suchen und diese entsprechend filtern. Wird eine unerwünschte E-Mail durch den Filter entdeckt, kann sie blockiert oder markiert.

Blacklist für Webseiten und Programme:

Für PCs sind Kindersicherungsprogramme erhältlich. Diese werden häufig in Schulen, Firmen oder auf Computern mit Zugriff durch Kinder ausgeführt.
So kann die Ausführung von lokaler Software, von Webseiten und von bestimmten Internetinhalten, wie z.B. pornografische Inhalte blockiert werden. Die entsprechenden Blacklists lassen sich meist leicht verwalten und mit eigenen benötigten Inhalten. Beispielsweise lässt sich so die Nutzung von Programmen wie ICQ, Skype oder die Systemsteuerung verhindern oder zeitlich einschränken.
Eine solche Software “ versteckt“ sich nach der Ausführung, so dass es für den Benutzer in der Taskleiste nicht zu sehen ist. Dementsprechend schwer sind diese auch abschaltbar.
Es lässt sich nur über eine vorher definierte Tastenkombination aufrufen und ohne Programmierkenntnisse konfigurieren.


Blacklist
für Computer im Netzwerk:

Viele Router bieten die Möglichkeit, schwarze Listen für die Einschränkung der Internetnutzung von Netzwerkcomputern zu erstellen. Dabei wird meist der Name des PCs, seine IP-Adresse oder seine MAC-Adresse gefiltert.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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