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CSS – Cascading Style Sheets

Von Bernhard Heß | 16.Juni 2011

CSS steht für Cascading Style Sheets und bezeichnet eine Formatierungssprache für Internetseiten, die 1996 erstmals veröffentlicht wurde. Im Jahr 1998 folgte Level 2, und Level 3 befindet sich seit 2000 in Entwicklung.
Die Dateien mit den Formatierungsanweisungen werden mit der Endung .css gespeichert und können mit jedem Texteditor geöffnet und bearbeitet werden.

CSS ist aus der modernen Webprogrammierung nicht mehr wegzudenken, weil dadurch die Trennung von Inhalten und Formatierungen möglich wird. Das macht den Quelltext der eigentlichen Webseite schlanker, verkürzt die Ladezeiten und erleichtert den Spidern der Suchmaschinen die Indizierung.
Außerdem vereinfacht sich das Vorgehen bei Layoutänderungen. Er reicht aus, die Formatierungsanweisungen in der css-Datei zu ändern. Sie wirken sich nach dem Speichern automatisch auf alle Webseiten aus.

Ein CSS-Deklarationsblock besteht aus dem Selektor und der Liste der Eigenschaft mit ihren Ausprägungen. Das folgende Beispiel zeigt die Formatierung für die Überschrift der ersten Ordnung, die 11px groß und weiß sein soll:

h1 {
font-size: 11px;
color: #FFFFFF;
}

Im HTML-Code der Seite wird der Text der Überschrift einfach in die h1-Tags eingebettet. Im Stylesheet können über die Standard-Tags hinaus beliebige Klassen zur Formatierung der gesamten Seite oder einzelner Elemente definiert werden, so dass sich die komplette Seitenstruktur von der Breite und Höhe über die Aufteilung in Spalten bis zu Inhaltselementen bestimmen lässt.
Ferner wird es mit CSS möglich, unterschiedliche Layouts für die Darstellung der Seiten am Bildschirm, an mobilen Geräten oder beim Ausdruck festzulegen. Jeder Internetauftritt kann über mehrere Stylesheets verfügen, wobei sich aber unterschiedliche Anweisungen namensgleicher Selektoren auch überschreiben können.

Auch wenn CSS vom W3C-Konsortium entwickelt wird, interpretieren die unterschiedlichen Browser die Anweisungen in den Stylesheets nicht immer gleich. Besonders bei älteren Browsern sind nicht alle Formatierungen praktisch möglich, und zum Teil muss mit Browserweichen gearbeitet werden, weil Anweisungen unterschiedlich umgesetzt werden.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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