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Dateinamen

Von Bernhard Heß | 28.Juni 2011

Dateinamen spielen im Computerbereich eine große Rolle. Hinter dieser Bezeichnung wird eine Datei auf einem Datenträger eindeutig identifiziert. Meist werden aussagekräftige Namen verwendet, damit der Anwender später etwas über den Inhalt erfährt. Eng verbunden mit dem Dateibegriff steht das jeweils verwendetet Dateisystem. Jedes Betriebssystem verwendet ein eigens darauf zugeschnittenes Dateisystem, anhand dessen sich auch die jeweilige Dateikonvention richtet.

Ein Dateiname ist nach bestimmten Regeln aufgebaut. Neben dem Namen folgen meist ein Punkt und anschließend eine Dateiendung, die den Dateityp kennzeichnet. Im MSDOS-Bereich unter dem Dateisystem FAT16 darf der Dateiname 8 Zeichen lang sein. Ein Punkt dient als Trennung zum maximal dreistelligen Dateitypen. Unter FAT32 und insbesondere unter dem Dateisystem NTFS dürfen die Dateinamen 255 Zeichen lang sein. Leerzeichen innerhalb des Namens sind erlaubt. Somit ist es mit den modernen Betriebssystemen möglich, aussagekräftige Dateibeschreibungen gleich im Dateinamen abzuspeichern. Microsoft Betriebssysteme machen im Gegensatz zu UNIX keinen Unterschied zwischen einer Groß- und Kleinschreibung. Werden vor dem eigentlichen Dateinamen noch die Verzeichnisnamen aufgeführt, so spricht man von einer Pfadangabe.

Jedes Anwendungsprogramm verwendet eine eigene Dateiendung. Ein Word-Dokument hat als Endung meistens die drei Zeichen „DOC“. Eine ausführbare Programmdatei besitzt die Endung „EXE“. Datendateien werden manchmal mit der Endung „DAT“ abgespeichert. Eine komplette Übersicht über alle verwendeten Dateiendungen würde den Rahmen hier sprengen. Viele Dateitypen werden nur zur internen Verwaltung des Systems verwendet. Hierbei handelt es sich um „SYS“- oder „INI“-Dateien. Für den Anwender besteht über das jeweilige Betriebssystem jederzeit die Möglichkeit, Dateinamen umzubenennen. Von dieser Möglichkeit sollte man bei den Dateiendungen aber Abstand nehmen, da anschließend diese Dateien häufig nicht mehr von den Anwendungsprogrammen erkannt werden können.

Dateien werden über das jeweilige Dateisystem verwaltet. Sämtliche Dateien werden zunächst in der Dateizuordnungstabelle auf dem verwendeten Datenträger eingetragen. Über das Betriebssystem lassen sich Dateinamen kopieren und löschen. Versehentlich gelöschte Dateien können auch wieder restauriert werden.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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