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Dedizierter Server

Von Bernhard Heß | 25.Juni 2011

Dedizierte Server-Systeme

Welche Aufgaben hat ein Server im Allgemeinen?

Ganz allgemein gesagt dient ein Server dazu Netzwerkressourcen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus trägt er zur Netzwerkverwaltung bzw. -kommunikation bei und ist speziell für die Bereitstellung von Netzwerkdiensten verantwortlich.

Was können solche Dienste sein?

Die Dienste die ein Server bereitstellt, umspannen mehrere Bereiche und erfüllen bzw. realisieren eine Vielzahl von Anforderungen an ein Netzwerk. Unter anderem werden Mail-Dienste über sogenannte Mailserver verwaltet und der Datenaustausch über einen FTP-Server, der mit dem gleichnamigen Protokoll arbeitet. Für die Verwendung von Voice-Over-IP wird ein Telefonserver benötigt und für ganz normale Webanfragen, Beispielsweise der Aufruf einer Internetseite, kommt ein Webserver ins Spiel. Dies stellt nur eine kleine Auswahl an essentiellen Diensten dar und soll lediglich einen konkretisierten Überblick geben.
Nun sind für diese Dienste unterschiedliche Protokolle im Einsatz, die untereinander nicht kommunizieren können. Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass eine logische Aufteilung der Hardware-Ressourcen eines Servers vorgenommen werden muss. An dieser Stelle spricht die Fachwelt von dedizierten Servern.

Was kann man sich unter einem dedizierten Server vorstellen?

Von einem dedizierten Server ist die Rede, wenn eine Spezialisierung auf einen Dienst vorgenommen wird, das heißt es findet eine Zuweisung statt. Die dadurch herbeigeführte Reduzierung der Komplexität trägt zur Kostensenkung und Systemstabilisierung bei.
Realisiert wird diese Konfiguration über die Zuweisung eines Hardware-Servers an einen konkreten Dienst oder aber einen Kunden. Eine andere Möglichkeit ist die Installation von virtuellen Maschinen, auch als Host-Systeme bezeichnet, die auf dem Server realisiert und unabhängig voneinander parallel betrieben werden können. Das führt zur Abbildung unterschiedlicher Dienste und deren unterschiedlicher Protokolle, die nun gleichzeitig verarbeitet werden können.

Das gleiche gilt bei der Vergabe dedizierter Host-Systeme an mehrere Kunden, die einen bestimmten Ressourcenbedarf zur Verfügung gestellt bekommen.

Beim Virtualisieren tritt ein weiterer positiver Effekt auf, nämlich die gute Skalierbarkeit des Systems. Das heißt, werden mehr Ressourcen z.B. Festplattenspeicher, Arbeitsspeicher oder Grafikleistung benötigt, können diese einfach nachgerüstet und in die virtuelle Umgebung eingespeist werden.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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