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DHTML – Dynamisches HTML

Von Bernhard Heß | 21.Juni 2011

Der Begriff DHTML steht für dynamic HTML (Dynamisches HTML). Ein anderes häufig verwendetes Wort ist DOM-Scripting. Diese Begriffe stehen allesamt für eine Reihe von Methoden des Webdesign, bei denen eine Webseite während deren Anzeige durch Benutzereingaben verändert werden kann. Dynamisch sind diese Seiten deshalb, weil Änderungen an der Seite durch Ereignisse wie bestimmte Aktionen des Benutzers ausgelöst werden. Beispiele mit DHTML realisierte Effekte sind die Hervorhebung von Texten, das Ausklappen eines Menüs, das automatische Belegen von Formularfeldern und Drag & Drop-Funktionen auf einer Webseite.

Folgende Techniken werden zur Umsetzung von DHTML-Fuktionen auf Webdokumenten eingesetzt: HTML für die Dokumente, eine clientseitige Scriptsprache wie JavaScript, eine Schnittstellte, über die das HTML-Dokument verändert werden kann, meist DOM (Document Object Model) sowie AJAX zum Datenaustausch mit dem Server. Hinzu kommt ein Format, mit dem strukturierte Daten transportiert werden können, wie XML oder JSON. Es muss aber nicht immer jede dieser Technologien zum Einsatz kommen. Insbesondere sind viele DHTML-Anwendungen auch ohne AJAX möglich.

DHTML wird oft kritisiert, da es häufig für eher sinnlose und auch störende Funktionen auf Webseiten verwendet wird. In den Anfangszeiten der Technologie war auch kein browserübergreifendes DHTML möglich, weil jeder Browser eigene DHTML-Modelle verwendete. Heute wird statt DHTML oft der Begriff Dom Scripting verwendet; womit betont werden soll, dass die DHTML-Funktionen browserübergreifend implementiert werden.

DHTML stellt hohe Anforderungen an die Fähigkeiten eines Browsers in punkto JavaScript, weshalb nur jeweils aktuelle Browser in der Lage sind, neuartige DHTML-Funktionen umzusetzen. Wenn JavaScript deaktiviert ist, ist die Umsetzung von DHTML-Funktionen grundsätzlich nicht möglich. Es ist jedoch möglich, DHTML-Funktionen so zu implementieren, dass nur die Browser DHTML interpretieren, die dazu in der Lage sind und die anderen einfach nur die herkömmliche HTML-Seite ohne dynamische Elemente anzeigen.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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