Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung

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Dublin Core Standard

Von Bernhard Heß | 11.Juli 2011

Damit die Robots und Webcrawler der Suchmaschinen die gefundenen Dokumente besser in Suchmaschinen-Datenbanken einpflegen können, sollten die Dokumente vom zuständigen Webmaster mit Metadaten zur besseren Einordnung angereichert werden. Dieses Hinzunehmen von Metadaten, die meist für die Besucher auf den Webseiten unsichtbar sind, erfolgt standardisiert, der „Dublin Core Standard“ ist eine von mehreren Möglichkeiten.

Das erste Release für den Dublin Core Standard wurde auf einer Konferenz in Dublin/Ohio verabschiedet. Große Akzeptanz fand das neue Metadaten-Verfahren bei Bibliotheken und anderen öffentlichen Einrichtungen, die auch für ihre Suchprozesse auch auf standardisierte Ressourcen-Beschreibungen angewiesen sind.

Fünfzehn Elemente gehören heute zum Dublin Core Standard, aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung sind folgende besonders wichtig:

1.    title:
Hier handelt es sich um den Titel des Dokuments, der auch außerhalb von Dublin Core eine zentrale Bedeutung fürs Ranking einer Webseite hat. Suchmaschinen bewerten Keywords im Titel einer Webseite hoch und bringen den Titel auch auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite hervorgehoben unter.

2.    subject:
Hier geht es um das Thema der Webseite in suchtauglichen Begriffen, Schlagwörtern und Keywords. Hier hat man mehr Platz als beim Titel, um das Thema der Webseite zu kennzeichnen.

3.    coverage:
Hier kann man eine Eingrenzung der inhaltlicher Bereiche vornehmen, also weitere Detailinformationen zum Inhalt der Webseite geben bzw. deutlich machen, wozu man keine direkte Aussage machen will, weil dies Thema einer anderen Webseite ist.

4.    description:
Hier werden mittels zusammenfassenden Fließtextes kurze und prägnante Aussagen zum Thema gemacht; möglichst in Form einer Stoß- oder Zielrichtung. Diese Kurzbeschreibung kann auch in ähnlicher Form als Lead (Anfangstext) einer Webseite verwendet werden; insbesondere dann, wenn die Webseite journalistischen Ansprüchen genügen soll.

5.    creator:
Dies ist der Name einer Person (eines menschlichen Redakteures), der für den Inhalt verantwortlich zeichnet. Relevant für das Suchmaschinen-Ranking wird dies werden, wenn die Person über soziale Vernetzung als Multiplikator oder Evangelist des Themas bekannt ist.

6.    publisher:
Hier ist die veröffentlichende Instanz gemeint, wofür auch eine juristische Person in Frage kommt.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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