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eCPM – Effective cost per mille

Von Bernhard Heß | 28.Juni 2011

Das eCPM ist ein Begriff aus dem Kampagnenmanagement im Internet und beschreibt die effectiv cost per mille (wörtlich: Kosten pro Million, eine Übertragung für den Tausend Impressions Preis). Mittels eCPM wird versucht zu ermitteln, was Werbung effektiv pro eingesetzter Geldeinheit bewirkt hat.

Preisbestimmung von Kampagnen

Es gibt für die Abrechnung von Internetwerbung verschiedene Modelle. Am bekanntesten sind die Verfahren des CPM, cost per mile oder Preis für 1000 Einblendungen der Werbung, unabhängig von der Wirkung, sowie die CPC-Abrechnung, cost per click, wo nur für den Klick auf die eigene Seite bezahlt wird. Daneben gibt es weitere Modelle wie CPA, cost per action, bei der abgerechnet wird, wie viele User auf die Werbung geklickt und danach tatsächlich eine Aktion durchgeführt, beispielsweise aufgrund der Werbung etwas bestellt oder auch ihre Kontaktdaten hinterlassen haben. Diese Abrechnungsform ist wiederum zu unterteilen in CPL, cost per lead, das sind jene Aktionen, bei denen der User nichts bezahlt, aber Kontaktdaten hinterlässt, zum Beispiel indem er an einer Umfrage teilnimmt. Beim CPS, cost per sale, wird der Publisher, auf dessen Seite die Werbung läuft, am tatsächlich entstandenen Umsatz prozentual beteiligt. Daneben gibt es auch gemischte Vergütungsmodelle (hybric pricings). Ein Werbetreibender und der Publisher oder Affiliates müssen sich über entsprechende Abrechnungsmodelle verständigen.

eCPM

Der eCPM, eigentlich effektive Kosten für 1000 Einblendungen, soll die verschiedenen Pricings miteinander vergleichen, um festzustellen, welches Abrechnungsmodell sich für Werbetreibende, Affiliates und Publisher am ehesten lohnt. Es werden also Einnahmen und Kosten auf einzelne Impressionen berechnet. Die Formel lautet: eCPM = tatsächlicher Geldbetrag (Kosten oder Einnahmen) : 1000 Impressions. Es ist dadurch vergleichbar, welche Abrechnung fairer ist. Die einzelnen Abrechnungsformen sind für unterschiedliche Branchen jeweils besser oder schlechter geeignet. Es gibt Bereiche, wo sehr viel geklickt, aber nichts unternommen wird, und umgekehrt. Mittels des eCPM ist eine faire Abrechnung möglich.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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