Suchmaschinenoptimierung und SEO-Beratung

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Linkabbau nach Rankingverlust

Von Bernhard Heß | 19.Juli 2012

Nachdem im Jahr 2012 die Ergebnislisten der Suchmaschinen durch verschiedene Änderungen am Algorithmus kräftig durcheinander geschüttelt wurden, die oft fälschlicherweise allein dem Panda-Update bzw. Pinguin-Update zugeordnet wurden, wohl eher aber das Ergebnis von vielen kleinen Umstellungen waren, wurde der Linkabbau in vielen Foren und Blogs zu einem Allheilmittel ausgerufen wurden.

Während konstruktiver Linkaufbau wohl eine der Grundsäulen des guten Rankings ist und bleiben wird, sollte durch übereilten Linkabbau dem „natürlichen Linkprofil“ schnellstmöglich wieder nähergekommen und somit den Abstrafungen entrückt werden. Ziel des kontrollierten Linkabbaus war es, das Verhältnis von keywordlastigen Linktiteln und Linktexten gerade zu rücken.

Durch die Reduktion der Links bedingte kurzfristige Erholungen im Ranking führten langfristig zu permanenten Verlusten; der bessere Weg wäre der weiterführende Linkaufbau mit anderen Linkzielen, Linktexten und Linktiteln gewesen, der ebenso zu einer Verschiebung der Linkstruktur geführt hätte, aber nicht mit einer fallenden Anzahl von Backlinks und verlinkenden Domains verbunden gewesen wäre.

Durch übereilte Aktionen und kurzfristiges Entfernen vielen Links haben sich viele Suchmaschinenoptimierer zu erkennen gegeben und damit bewusste Manipulationen quasi eingestanden. Somit sind durch den Linkabbau nicht nur viele Linknetzwerke erkennbar geworden, sondern man hat hier dem Suchmaschinenbetreiber weitere wertvolle Daten geliefert.

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Autor des Artikels: Bernhard Heß



Bernhard Heß ist selbstständiger Suchmaschinenoptimierer und bloggt über Aktuelles, Trends und Veränderungen rund um SEO. Mehr Informationen auch bei Google+, Twitter und bei Facebook.

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